Mentoring 2017-11-14T17:15:44+00:00

Mentoring für die Salzburger Medienfrauen

Mentoring ist unser Aushängeschild und Premium-Angebot für Berufseinsteigerinnen, Umsteigerinnen und Medienfrauen, die ihre Fähigkeiten und Persönlichkeit weiterentwickeln wollen.

Ein Ziel des Mentorings: Die „Newcomerin“ holt sich von einer erfahrenen Journalistin, PR-Frau, Pressesprecherin oder Bloggerin Tipps für das berufliche und persönliche Vorankommen ab. In den Tandems ist es um ähnliche Themen gegangen – etwa „Wie kann ich beruflich weiterkommen?“, „Wie kann ich meine Persönlichkeit und meine Talente weiterentwickeln“ oder „Wie gehe ich mit Krisen um?“.

Die nächste Mentoring-Runde kommt bestimmt, wenn der Bedarf von eurer Seite gegeben ist!
Interessentinnen können uns gerne schon jetzt an bindabei@salzburgermedienfrauen.at mailen, ob sie dabei sind und ihr Leben sowie das ihrer künftigen Mentorin bereichern möchten.

Mentoring Rückblick 2017:

Kommunikations-Fachfrau Brigitte Maria Gruber von der „Frauen:Fachakademie Schloss Mondsee“ leitet zum zweiten Mal das Mentoring-Projekt der Salzburger Medienfrauen. Unterstützung kommt von Präsidentin Michaela Hessenberger und Vorstandsfrau Anna Schiester. Acht Monate voll intensiver, bereichernder Arbeit kommen auf 20 Frauen – zehn Mentees und ihre zehn Mentorinnen zu.

Wie die Paare zueinander gefunden haben? Zuerst haben die Mentees einen strukturierten Fragebogen ausgefüllt. Danach haben wir jede einzelne zum halbstündigen Skype-Interview gebeten. Dort haben wir darauf gehört, was sie wirklich brauchen und ein Gefühl dafür entwickelt, welche Mentorin gut tut. Im Medienfrauen-Vorstand gab es dann Nachdenken, Querdenken und Namen-Suchen.

Uns macht stolz, dass unsere erfahrenen Medienfrauen sofort dafür zu begeistern waren, sich mit ihrer Mentee ein paar Monate gemeinsam auf den Weg zu machen. Dass langjährige Freundschaften dabei entstehen, ist nicht ausgeschlossen.

Martina Kaps, eine unserer Mentees, hat uns einen fantastischen Rückblick auf die vergangenen neun Monate geschenkt.
Lest selbst, was Mentoring macht und kann.

„It’s a Match!“ Vieles hat sich getan, vieles wird sich tun

Vielleicht ist es der einen oder anderen aufmerksamen Beobachterin schon aufgefallen: Seit März ist die Wahrscheinlichkeit rasant gestiegen, Medienfrauen in und rund um Salzburg vermehrt in Duos anzutreffen. Der Grund dafür? Es herrscht Mentoring-Hochsaison! Entdeckt man also eine solche Paarung, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um ein sogenanntes Tandem, das aus einer Mentee und einer ihr zugeordneten Mentorin besteht, die sich über Gott und die Welt, aber vor allem über sich selbst und ihre beruflichen Erfahrungen austauschen.

Insgesamt sind 20 Medienfrauen Teil des Mentoringprogramms 2017, davon zehn Mentees, also veränderungswillige Medienfrauen, die mit ihren Mentorinnen jeweils eine erfahrene Expertin aus dem Frauennetzwerk zur Seite gestellt bekommen haben.

Der Duden definiert „Mentorin“ als „Fürsprecherin, Förderin, erfahrene Beraterin“.
Im Fall der zehn Mentorinnen, die sich ihrer Mentees von Anfang an herzlich angenommen haben, müsste die Definition jedoch noch zusätzlich ergänzt werden um Bezeichnungen wie „seelische Stütze“, „Ent- oder Beschleunigerin“, „Reflexionspartnerin“ oder (im positiven Sinn) „Spiegelvorhalterin“.

Der Unterstützung, die sie ihren „Schützlingen“ entgegenbringen, wäre damit immer noch nicht ausreichend Genüge getan. Die uneigennützige Motivation Mit-Medienfrauen zur Seite zu stehen und regelmäßig Zeit und Energie für eine Kollegin aufzuwenden ist phänomenal, ist mit großer Dankbarkeit vonseiten der Mentees verbunden und bringt ihnen mit Sicherheit sehr viele positive Karma-Punkte ein. 😉

Wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen hat das „Paarungsgeschick“ des Mentoring-Teams rund um Leiterin Brigitte Maria Gruber von der Frauenfachakademie Schloss Mondsee, Medienfrauen-Präsidentin Michaela Hessenberger und den gesamten Vorstand des Netzwerks. Dank ihnen allen fand jede Mentee den für sie passenden „Mentorinnen-Deckel“. Insgesamt bildeten sich somit die zehn Tandems heraus, die seit gut drei Monaten konstruktiv mit- und aneinander arbeiten und sich dabei gegenseitig so gut wie möglich unterstützen. Zur Freude aller Beteiligten entstand dieser starke Zusammenhalt aber nicht nur unter den Duos, sondern bildete sich unter allen Beteiligten heraus.

So individuell die insgesamt 20 Medienfrauen und so unterschiedlich ihre Anforderungen und Erwartungen an das Mentoringprogramm auch sind, eines teilen alle: den Willen, sich persönlich und/oder beruflich weiterzuentwickeln, sich mit gleich oder ähnlich Gesinnten auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und sich gegenseitig zu stärken.

Bereits in der ersten Halbzeit des Mentoringprogramms stand Brigitte Maria Gruber den 20 Medienfrauen bei den regelmäßigen Reflexionstreffen mit ihrer Expertise zur Seite. Sie setzte wertvolle Impulse bezüglich persönlicher und beruflicher Ziele, der Selbstwahrnehmung und -darstellung und regte stets zur ehrlichen Selbstreflexion an.

„Ich bin überrascht und begeistert, wie viel sich und wie viel ich mich in nur drei Monaten verändern und weiterentwickeln kann“, berichtet eine Mentee. Ihre Mentorin ergänzt: „Für mich ist es schön, diese Veränderungen zu beobachten und die Früchte unserer Zusammenarbeit wachsen zu sehen. Von unserem regelmäßigen Austausch profitiere ich selbst auch sehr und nehme wichtige Inputs für mich mit.“

Reich an wertvollen Tipps und Impulsen geht es nun motiviert und voller Tatendrang in die zweite Hälfte des Mentorings.

Wir freuen uns darauf und sprechen dem Mentoring-Team an dieser Stelle ein großes LOB und ein herzliches DANKESCHÖN aus für eure Arbeit, Mühe und Unterstützung!

Text: Andrea Möller
Fotos: Tanja Gratzer

 

Mentoring Rückblick 2014/2015:

Zwölf Mentees, die in der Medienwelt Fuß fassen oder sich umorientieren, haben von September 2014 bis Juni 2015 von je einer Expertin aus dem Salzburger Netzwerk gelernt. Profitiert haben beide Seiten von dem regelmäßigen Wissensaustausch. Dieser hat per Skype, E-Mail, Telefon oder klassisch – beim Reden im Café – stattgefunden. Den Kontakt hat, so lautete der Auftrag, die Mentee gesucht und über die Monate hinweg gehalten.

Mit einem Fest hat das Mentoring 2015 seinen Abschluss gefunden. Noch einmal hat Brigitte Maria Gruber die Mentorinnen und Mentees dazu aufgefordert, sich zu positionieren, Werte und Meinungen in ihr Tun einfließen zu lassen und sich bewusst zu bleiben, dass jede Frau Fantastisches leistet.