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Ist Innovation weiblich?

„Klar, Innovation ist weiblich!“ würden viele Netzwerkfrauen meinen, mit dem Argument: Frauen erfinden sich in den vielen Rollen des Alltags immerzu neu. Frauen wandeln sich von der Journalistin/der PR-Managerin in die Familien-Managerin – hin zur Finanz-Managerin, die abends noch die Haushaltsrechnungen organisiert und dort kreativ ein Finanzloch stopft.

Was aber unterscheidet Alltagskreativität (die auch aus der Not heraus entsteht) von Innovation? Wie erkennt Frau echte Innovation, die sich auch monetär bezahlt macht? Gerade in der Corona-Krise gilt es neue Wege zu begehen und Ungewohntes zu wagen – aber wie gut sind Frauen darin wirklich? Welche Strategien stärken in der Entwicklung hin zur Innovatorin?

Die Salzburger Medienfrauen konnten für einen exklusiven Online-Abend die Innovations-Kolumnenschreiberin und Geschäftsführerin von winnovation consulting gmbh, Dr. Gertraud Leimüller gewinnen, die gemeinsam mit der Vollblutunternehmerin und Innovatorin Hermine Meissl von Meissl Open-Air Solutions GmbH darüber spricht, was Innovation ist und wie man sie als Frau in der Praxis lebt.

Marlene Suntinger, die in einem „Innovationslabor“ (urbanes Mobilitätslabor, www.uml-salzburg.at) am SIR arbeitet, wird das offene online Gespräch moderieren.

 

Gertraud Leimüller ist Unternehmerin und eine Pionierin in der strategischen Öffnung von Innovationsprozessen in Europa – www.winnovation.at . Gemeinsam mit ihrem Team unterstützt sie Unternehmen unterschiedlicher Branchen dabei, ihre Grenzen zu sprengen und große Innovations- und Digitalisierungsschritte umzusetzen. Sie hat die OI-Strategie der österreichischen Bundesregierung 2016 mitgestaltet, ist stv. Vorsitzende der Kreativwirtschaft Austria und Mitglied des Stiftungsrats der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität sowie Lektorin an der Donauuniversität Krems. Außerdem schreibt sie seit vielen Jahren wöchentlich eine Kolumne „Gewagt, gewonnen” in den SN.

 

Hermine Meissl, geboren1968 im Salzburger Land, hat nach Abschluss einer kaufmännischen Lehre sowie Praxisjahren im Verkauf in den elterlichen Familienbetrieb gewechselt. Gegründet wurde das Unternehmen Meissl 1967 von Johann Meissl als klassische Schlosserei. In dieser wurde bereits nach wenigen Jahren die geniale Idee für einen damals überdimensionalen Großschirm geboren, um in der Gastronomie verstärkte Planungssicherheit und Umsatzzuwachs zu ermöglichen. Diese Baugröße wurde im Laufe der Jahrzehnte erweitert und mit spannenden ergänzenden Komponenten weltweit erfolgreich zu einem ganzheitlichen Wetterschutz zusammengeführt. Hermine Meissl hat den Betrieb in zweiter Generation übernommen und neben sehr viel Praxiserfahrung laufend Weiterbildungen in betriebswirtschaftlichen Bereichen, Marketing und Organisationsentwicklung absolviert. Heute führt sie den spannenden Produktionsbetrieb mit Herzblut und Intuition. Als Komplettanbieter entwickelt, produziert, vertreibt und installiert Meissl von Pfarrwerfen aus Großschirme, Schirmbars- und Wetterschutzkonzepte, die sich durch besondere Stabilität, kundenspezifische Situationsanpassung und auf jahrzehntelanger Erfahrung basierende Lösungsorientierung auszeichnen und das auf der ganzen Welt. Der größte Schirm des Unternehmens Meissl hat einen Durchmesser von 17 Meter und überdeckt eine Fläche von 225 Quadratmeter. Die Meissl Open-Air Solutions GmbH wurde von der WKO als Nischenweltmeisterin in ihrem Bereich ausgezeichnet. Mittlerweile ist das Unternehmen gemeinsam mit der Meissl Forschungs-und Entwicklungs GmbH zu einem 59-köpfigen Team herangewachsen und erweitert laufend seinen Wirkbereich in geografischer und technischer Hinsicht.
Hermine Meissl, Geschäftsführung, Meissl Open-Air Solutions GmbH, Pfarrwerfen, Salzburger Land, Austria

 

Foto Gertraud Leimüller: copyright @ Ian Ehm/NEWS

Foto Hermine Meissl: copyright Marco Riebler

 

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