Es ist der unmögliche Versuch, es allen recht zu machen. Oder es sind die Kinder, von denen wir nicht gehört werden, wenn wir sie zum zehnten Mal bitten, dass sie ihre Zimmer aufräumen sollen.

Immer wieder stecken wir in Situationen, die wir nicht so lösen können, wie wir es uns wünschen. Schuld sind oftmals unsere Gedanken. Denn davon machen wir uns zu viele. Es sind mehr als 80.000 Gedanken am Tag, die uns täglich durch den Kopf rauschen, manche davon bewusst, viele unbewusst. Und viel zu viele dieser Gedanken sind negativer Natur.

Doch nicht nur Gedanken, sondern auch Gefühle wie Angst, Scham, Liebe und Schuld beeinflussen uns. Zwischen Fühlen und Denken gibt es aber einen Knopf. Wenn wir diesen „Kopfknopf” erkennen und verstehen, dann besitzen wir das Werkzeug, um aus verfahrenen Situationen auszusteigen und können anders als gewohnt reagieren. So lösen wir uns aus emotionalen, sozialen, moralischen oder sogar materiellen Abhängigkeiten.

Danke, Julia Hinterauer für diesen kurzweiligen und spannenden Abend, an dem du uns gezeigt hast, wo der Kopfknopf sitzt, wie wir ihn in unserem Alltag gut einsetzen und bei Bedarf auch ausschalten können.

Text: Aleksandra Nagele