Schon mal darüber nachgedacht, dass wir Feminismus brauchen, um unsere Demokratie zu schützen?
Unter dem Titel „Wer spricht mit?“ luden wir als Salzburger Medienfrauen am 2. März 2026 zu einem Abend ein, der genau dieser Frage nachging. Zoe Lefkofridi präsentierte ihre aktuellen Studien und das Projekt PUSH*BACK*LASH. All das hat aufgewühlt und zugleich neue Möglichkeiten sichtbar gemacht.
Was ist uns besonders hängen geblieben? Gleichstellung ist das Fundament einer echten und vollständigen Demokratie. Europa hat in Sachen Gleichstellung viel erreicht. Ein Rückschritt ist keine Option, er stärkt autoritäre Dynamiken. Genau hier liegt Europas Potenzial: gesellschaftlicher Fortschritt und ein modernes Verständnis von Menschsein. Und wir brauchen neue Narrative. Solange der „eifersüchtige Mann“ verklärt wird und Sätze fallen wie „Er hat sie halt so sehr geliebt“, wird Gewalt verharmlost und Ungleichheit weitergeschrieben.
Wir gehen mit jeder Menge Food for Thought aus diesem Abend. Was für ein Auftakt in die Woche des Weltfrauentags.
Passender hätte der künstlerische Rahmen nicht sein können: Die Werke von Julia Wagner-Keser und Adrienne Egger machten sichtbar, worüber wir diskutierten : Widerstand, Stärke und Verletzlichkeit.
Fotos: Lukas Brüggler
Danke an die Galerie EBORAN für den Raum.
Danke an Julia Wagner-Keser und Adrienne Egger für die künstlerische Kraft.
Danke an Zoe Lefkofridi für die inhaltliche Schärfe.
Und ein ganz besonderes Danke an Silvia Faulhammer, für Initiative, Organisation und Herzblut.









