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Blick hinter die Kulissen des Münchner Flughafens

Es ist schön, Freunde zu haben. Wenn, wie im Falle von Barbara Brunner, einer dieser Freunde zufällig Vice President des Münchener Flughafens, zuständig für Terminal and Passenger Services ist und noch dazu so unvorsichtig, eine Einladung auszusprechen, dann konnten Kolleginnen aus Salzburg, Oberösterreich und Bayern diese nur ebenso zahlreich wie dankend annehmen.

Zum Glück ist, wenn Engel unterwegs sind, das Wetter gut, denn ansonsten wären wir tapferen Bayernticketreisende im Regen gestanden, als die S-Bahn (merke: von München Ost zum Flughafen immer die S8 nehmen, denn die S1 fährt ungleich länger) in Oberschleißheim plötzlich wegen eines Unfalls anhalten musste und es hieß: „Alles aussteigen!“.  Wir konnten nach einer guten halben Stunde zwei Taxis besteigen, die uns der Krisen-PR-erprobte Flughafen schickte und die uns mit einiger Verspätung ans Ziel brachten.

Auch lange nach dem Zwölfuhrläuten – oder gerade deswegen - schmeckten die Weißwürstln im Airbräu hervorragend. Weitere Medienfrauen erwarteten uns bereits und dann ging es zunächst hinauf auf den 78 Meter hohen Tower. Bei Wind mit bis zu vier Metern Seitenversatz…

Weiters standen die Gepäcksortierungsanlage und das Logistikzentrum auf dem Besichtigungsprogramm, ehe wir uns von den Leitern der Unternehmenskommunikation Hans Joachim Bues sowie Pressechef Ingo Anspach  über die Vorzüge des Baues einer dritten Start- und Landebahn aufklären, wenngleich auch nicht allesamt restlos überzeugen ließen.

Der abschließende Cocktailempfang in den neuen VIP-Wing Facilities -  wo wir bayrische Gemütlichkeit im luxuriösen Ambiente genießen konnten - war der krönende Abschluss eines rundum gelungenen AusFLUGES.

Bericht von Netzwerkerin Caroline Kleibel

„Sprache ist nicht neutral“

In den Räumlichkeiten des ifz (Internationales Forschungszentrum für soziale und ethische Fragen) über der Stadt hatten wir am 12. März auf Einladung von Marlene Suntinger (danke, Marlene) zwei Kommunikationswissenschafterinnen zu Gast.

Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Klaus und Dr. Ricarda Drüeke erläuterten, wie sehr Sprache als Machtinstrument dient. Sprache ist nicht neutral, bildet Identität und lässt Bilder im Kopf entstehen. Explizite Nennung (Kindergärtnerinnen und Kindergärtner, ja, es gibt auch männliche Kindergärtnerinnen) oder Nichtnennung hat Konsequenzen.

Problematische Begriffe (vgl. Tipps zur Vermeidung von diskriminierender Sprache) und mögliche Alternativen wurden diskutiert. Für den Alltag im Journalismus und PR-Bereich ist die konsequente Umsetzung nicht-diskriminierender Sprache oft schwierig - nicht für alle ist das Binnen-I oder die ständige Aufzählung der weiblichen und männlichen Form eine umsetzbare Lösung.

Der neueste gendergerechte Sprachgebrauch, um auch intersexuellen Menschen gerecht zu werden, umfasst das Binnen-I mit Unterstrich (z.B. Techniker_Innen). Sensible und nicht-diskriminierende Sprache wird uns als Netzwerkerinnen auch weiterhin beschäftigen.

Verlegerin plaudert aus dem Nähkästchen

Die Verlegerin des Deuticke Verlags, Dr. Martina Schmidt, erzählte im UnikumSky aus ihrem Lebern mit Autoren und Büchern. Dabei ließ sie auch im Gespräch mit Barbara Brunner so manche Anekdote aus dem Verlagsalltag einfließen, sodass dieser Abend nicht nur informativ, sondern auch sehr vergnüglich war.

Genuss-Paare im Haus Wartenberg

Eva Derndorfer, Autorin des Buches GENUSS, lud die Medienfrauen zu einem "genussvollen" Verkosten von Kost-Paaren im Haus Wartenberg ein, und brachte auch einige überraschende Tipps: Grapefruitsaft mit Salz schmeckt plötzlich süß, der Geschmack verliert sich bei zugehaltener Nase (probiert mit Walnüssen), Schokoladebuchstaben blind erkennen, Olivenöl-Degustation und vieles andere mehr.

 
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